Extrem micro Strings als Bademode

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trm_string
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Re: Extrem micro Strings als Bademode

Beitrag von trm_string » Do 11. Jul 2019, 12:23

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Vielleicht sollten wir mal klären, was "Mikrostrings" sind und was "extrem" ist.

Für mich sind Mikrostrings Strings, die genau das bedecken, was bedeckt werden soll. Nicht weniger Stoff und auch nicht mehr. Und dieses bedecken sollte so geschehen, dass kaum auffällt, dass es irgendetwas zu verstecken gibt.

Ideale Mikrostrings waren die Normalausführungen der G-Strings von Dore (BeachNDance). Ein guter Ersatz mit etwas mehr Stoff sind die der G-Strings aus der "Venice" - Serie von Danny5164. Wenn man sich beim Tragen dieser Strings so verhält, wie man es mit einem stinknormale Badeslip machen würde, dann gibt es meines Erachtens nichts dagen einzuwenden.

Es gibt von beiden erwähnten Herstellern auch Sonderausführungen mit Bezeichnungen wie "Bulge", "Push-Up", "Torpedo" usw., die eines gemeinsam haben: sie versuchen das, was eigentlich möglichst unauffällig versteckt werden sollte, so aufdringlich wie möglich zu präsentieren. Dazu gehören auch transparente Stoffe oder eine "Teardrop"-Form (bei Danny als "micro" bezeichnet). Manche Liebhaber dieser Formen krönen das dann noch stolz mit einem Cockring. Solche Spielchen sind ideale Methoden um den Ruf von Badestrings und Stringträgern zu ruinieren.

Das führt eventuell zu Stringverboten, wie z.B. 2004 im Laguna (Weil am Rhein), verursacht von einem Stringträger, der bis zu diesem Zeitpunkt in Stringforen stolz über seine Eskapaden berichtet hatte.

Ein Bademeister hat mal kurz und knapp erklärt, wo die Grenze liegt: "Es sollte zu erkennen sein, daß es sich tatsächlich um Badebekleidung handelt, nicht um ein Accessoir aus dem Sexshop".

Ist ja eigentlich logisch, oder ?
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Re: Extrem micro Strings als Bademode

Beitrag von Spoonman78 » Do 11. Jul 2019, 23:00

Ich denke, dass eine gewisse anatomische Form durchaus noch Badebekleidung in Ordnung ist.
Es hat ja auch niemand etwas davon, wenn Teile des zu bedeckenden Areal durch den engen Stoff an den Seiten rausgequetscht werden.
Ansonsten würden wir uns jetzt in Gefilde begeben, wo ein Manstore M751 schon als micro oder extrem eingestuft würde.

Allerdings sehe ich auch die Hersteller dieser Strings mit als Schuldige an der Misere.
Natürlich wird sich jeder damit herausreden, dass er ja nur eine Nachfrage bedient, aber es muss ja auch erlaubt sein, kritisch zu hinterfragen, ob das denn unbedingt sein muss.
Und vor allem, ob man diese Strings dann als Bademode verkaufen sollte.

Man könnte die ja wenigstens in einer Unterebene eines Shops anpreisen, die „Erotisches“ heißt oder so ähnlich.

Ganz ehrlich frage ich mich aber, aus welchen Gründen man meint, diese Strings in freier Wildbahn anziehen zu müssen und das Gemächt dann womöglich noch mit einem Cockring weiter in Szene setzen zu müssen.

Wenn jetzt jemand sagt, er macht das, um an seinem Lieblingsbaggersee mit „Schmuddelecke“ aufzufallen, kann ich das noch nachvollziehen, aber bei einigen hat man das Gefühl, dass diese Teile überall präsentiert werden.
Und ich glaube, dass das Gegenteil der Erwartungen damit erreicht wird. Anstatt, dass die Damen- (oder wahlweise Herren-) Welt vor dem zur Schau gestellten niederkniet und bewundert, wird eher Kopfschütteln geerntet.

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