Nach meinem letzten Beitrag habe ich Anfragen zum Kettlebell-Training erhalten. Aus gesundheitlichen Gründen (Herz) kann ich selbst nur noch sehr eingeschränkt mit Kettlebells trainieren, da der Kreislauf stark belastet wird. Ein vorheriger Check beim Hausarzt oder Kardiologen ist daher ratsam.
Kettlebells sind keine neue Erfindung, es gibt sie seit Jahrhunderten. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gab es hierzulande Kettlebell-Riegen. Die Kanonenkugeln mit Griff gerieten dann aber in Vergessenheit. Steve Maxwell, den ich hier schon öfter erwähnt habe, war wohl der erste, der sie viele Jahre vor Pavel Tsatsouline (dem heutigen „Kettlebell-Papst“) wieder populär machte. Ich selbst habe sie vor langer Zeit ebenfalls bei Maxwell kennengelernt. Mittlerweile sind sie wieder in vielen Studios und Crossfit-Hallen zu sehen und werden sehr oft auch von Spitzensportlern genutzt.
Kettlebells eignen sich weniger für Muskelaufbau, sind aber ideal zum Straffen und Formen der Muskeln sowie für Schnellkraft und Kondition und daher gerade für Stringträger ein optimales Ganzkörpertraining mit Fokus auf Po und Oberschenkeln.
Wer mehr wissen möchte, findet online zahlreiche Infos und Anleitungen. Mein persönlicher Tipp: Das Programm
Simple & Sinister (mehr dazu
https://kettlebellbigsix.com/simple-and-sinister/). Es besteht aus nur zwei Übungen und ist – wie der Name andeutet – zwar einfach, aber extrem fordernd.
Ach ja, und es braucht fast nichts außer eine (allenfalls zwei) dieser Eisenkugeln, die ein Leben lang halten, und zwei, drei Quadratmeter Platz.
Bare Butt: Gibt es ein schöneres Gefühl als der warmen Sonne seinen nackten Po zu zeigen?