Stringtragen als Self-Care & Körperbewusstsein – wie geht’s euch damit?

Körperbewusstsein ist vielen Stringträgern sehr wichtig. - Um Fragen rund ums Wohlfühlen (Sport, Gesundheit & Körperpflege)
derandre
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Re: Stringtragen als Self-Care & Körperbewusstsein – wie geht’s euch damit?

Beitrag von derandre »

Erstmal danke für die schönen Rückmeldungen. Habe immer mehr feststellen können dass es unter Männern diesbezüglich sehr positiv ist. Natürlich ging es mir wie den meisten wie man hier lesen kann wenn man sich zeigen möchte dass man vor dem Publikum schon Respekt hat was einem da entgegenkommt.

Ähnlich wie beim TE und vielen in der Gruppe war es die Selbstwahrnehmung, Körperbewusstsein und auch Figur Selbstcheck der zu solchen Momenten wie auf meinen Bildern geführt hat. Über die Körperpflege und Haar Entfernung, das Training um in Form zu kommen, und die Fotos mit kurzer Hose lassen nun mal keine vollständige Darstellung zu. Also knappe Unterwäsche und die wurde einfach immer minimalistischer um auch die Rückseite besser beurteilen zu können.

Ein ungewohntes Bild am Anfang für mich selbst, welches aber immer mehr zur Normalität wurde. Frauen finden daran auch gefallen, auch wenn die Fotos nicht die Reaktionen auslösen wie man(n) es erwartet hat. Da ticken Frauen meist anders. Deswegen mach ich die Fotos nur mehr für mich und natürlich schätze ich jetzt hier aufgenommen zu sein.

Dem wöchentlichen Beitrag hier nachzukommen werde ich versuchen nachzukommen.

(Hintergrund hier heute aus privaten Gründen entfernt)
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emjay
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Re: Stringtragen als Self-Care & Körperbewusstsein – wie geht’s euch damit?

Beitrag von emjay »

Schön, dass du dabei bist. :)

Die "Verpflichtung" zum Hochladen ist natürlich einerseits bewundernd, andererseits humorvoll gemeint.
Du bist selbstverständlich völlig frei, dich hier nach eigenem Ermessen in Text und Bild einzubringen. 8-)
String1984
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Re: Stringtragen als Self-Care & Körperbewusstsein – wie geht’s euch damit?

Beitrag von String1984 »

Moin!
Da ich diese Rubrik als besonders wichtig empfinde… Setze ich mal wieder ein kleines Lebenszeichen hinein…

Für mich war es ein Prozess zu erkennen, wie gut mir das String- tragen tut.
Wie gut ich mich daran fühle… Wie es mein Selbstbewusstsein stärkt… Wie ich mich als Person selber mehr wahrnehme. Etwas, was mir auch meine Frau spiegelt. Geht euch das auch so? Dass euer/eure Partner*in bemerkt, wie gut euch das String-tragen tut? Vielleicht geht es euch ja auch so ähnlich…

Mittlerweile gehört der String zum festen Bestandteil meiner Garderobe. Vieles habe ich aussortiert, weggeschmissen … und das hat mich richtig froh und glücklich gemacht, die ollen und alten Sachen weg zu schmeißen. Im Rückblick ist man fast schon eine Last los geworden…

In einem anderen Post hatte ich schon geschrieben, dass ich vor kurzem auch ganz viele neue Strings gekauft habe. Einfach - weil ich ordentlich an Gewicht abgenommen habe… es freut mich dann, im Spiegel zu sehen, wie gut die Strings aussehen.

… Wie schön, dass es einem gut tut…

Macht ganz viel von dem, was euch gut tut… Euch einen wunderschönen Tag!
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Ro72
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Re: Stringtragen als Self-Care & Körperbewusstsein – wie geht’s euch damit?

Beitrag von Ro72 »

Hallo zusammen,
also mir geht es so, daß ich durch das String-Tragen, insbesondere wenn sichtbar als Badestring (seit letztem Jahr ausschließlich sowohl im Freibad als auch im Hallenbad) als auch beim Joggen im Wald (seit neuestem) einen unglaublichen Schub in Richtung persönlich erlebter Freiheit erlebt habe. Endlich tue ich das, was ich immer schon tun wollte, vollkommen selbstbestimmt, ohne irgendwem dadurch zu schaden oder irgendwen provozieren zu wollen, außer vielleicht denen, die das selbst so tun wollten, aber sich nicht trauen.
Was mir für mich dabei klar wurde: Ich kann und darf endlich tun, was ich immer schon wollte, ohne mir von irgendwem vorschreiben lassen zu müssen, was ich tun darf. Keine fremden Regeln mehr, sondern nur noch meine eigenen. String tragen und auch mich damit präsentieren in einer Öffentlichkeit (keine extremen Teile, sondern vollkommen im Rahmen des eigentlich offiziell Erlaubten), einfach als Ausdruck meiner Selbst, meiner Vorliebe, meines Erlebens. Meinen blanken Po im Wasser spüren, wie es beim Schwimmen daran vorbei gleitet, die Sonne maximal auf meiner Haut spüren, am besten beides zusammen erleben und meinen Schatten am Boden des Schwimmbeckens dabei beobachten, und seit Neuestem auch den Wind und die Luft beim Joggen im Wald an meiner blanken Haut spüren, diese Verbindung mit der Natur im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erleben, das ist echt befreiend für mich. Endlich die Angst und Sorge ablegen, mich nach dem Urteil und den Befindlichkeiten anderer verhalten zu müssen, aber dennoch im akzeptierten und legalen Rahmen zu bleiben. Nein, dabei will ich gar keine Grenzen austesten, wie knapp meine Genitalien abgedeckt werden sollten, damit es noch akzeptabel für ein Freibad bleibt, da habe ich schon einen eigenen, inneren Standard, bei dem ich mich wohl fühle. Selbst wenn ich inzwischen entdeckt habe, daß sehr knappe Teile, die wirklich nur knapp meine Genitalien abdecken, teilweise schon fast zerdrücken und ich aufpassen muß, daß nicht doch Teile des Hodensacks herausstehen, und dabei auch teilweise meinen rasierten Schambereich offen zeigen, bei sportlicher Betätigung sehr komfortabel sein können, sogar beim Sport komfortabler und praktischer sind als Teile, die den rasierten Schambereich voll abdecken. Trotzdem bleibt mir am wichtigsten, diese neu erlangte Freiheit, dieses Gefühl, wirklich selbst-bestimmt zu sein in der Wahl meiner Bade- und Sportmode, der Situation angemessen natürlich, und dabei Verbindung mit mir selbst zu finden, da ich wirklich das tue, was ich eigentlich will, absolut zu pflegen, zu schützen, so oft wie möglich auszuleben und zu erhalten, damit ich das auch zukünftig genauso tun kann.
String tragen, insbesondere wenn der Schnitt knapp ist, und dabei sichtbar in einer Öffentlichkeit, wird für einen Mann wohl noch lange eine außergewöhnliche Sache sein - auch wenn mir seit meiner frühen Jugend klar war und noch immer ist, daß es genau das ist, was ich eigentlich will, abseits jeder Norm, der ich sowieso nicht folgen will, denn ich will nur meiner eigenen Neigung im Rahmen der Legalität folgen, die es dafür ja auch gibt, und es voll genießen.
Und ja, das String-Tragen, insbesondere in einer Öffentlichkeit, macht mich meines Körpers noch mehr bewußt, und ich versuche natürlich, so gut wie möglich dabei auszusehen. Das bedingt dann, daß ich natürlich auf meine Ernährung achte und viel Sport treibe. Aber eins bleibt: Ich will mich nicht von der Meinung anderer bestimmen lassen, ob ich String tragen darf oder nicht. Das erlaube ich mir einfach, eben weil ich es so will und es auch legal ist. Und ich entdecke dabei, daß es viele sportliche Betätigungen gibt, bei denen der String eine gute Option ist, nicht nur beim Schwimmen, sondern inzwischen auch beim Joggen im Wald - und dabei nicht nur als Unterwäsche, sondern als einzige Sportkleidung, die ich außer Socken und Schuhen überhaupt trage. Für mich hat es durchaus auch etwas therapeutisches dabei, eben das Leben nach der Meinung und den Normen anderer absolut hinter mir zu lassen, auch wenn ich dabei noch nicht vollkommen erfolgreich angekommen bin. Denn ich denke besonders beim Joggen im Wald immer noch daran, ob hinter der nächsten Kurve ein Spaziergänger, vielleicht sogar mit Hund (und ich wurde schon mehrfach von Hunden beim Joggen gebissen), mir entgegen kommen könnte - und genau das sollte mir egal werden, denn das ist es auch, selbst wenn Joggen im String ungewöhnlich, aber nicht illegal ist - auch wenn ich mich im String noch verletzlicher fühle, es mich dabei aber auch besonders lebendig fühlen und erleben läßt. Da arbeite ich momentan noch an mir, wie ich hier zu einer guten Balance finde. Aber auf der anderen Seite erlebe ich das zeitweise auch als sehr positive Aufregung, die mich anregt, teils bis zu einem Zustand, daß ich eigentlich gesehen und entdeckt werden will, wenn ich im knappen String jogge, auch wenn es eine ungewöhnlichere Situation zu dem ist, was ich kenne, wenn ich im Freibad oder Hallenbad im Badestring unterwegs bin.
Euch allen stringende Grüße,
Ro72
leostring
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Re: Stringtragen als Self-Care & Körperbewusstsein – wie geht’s euch damit?

Beitrag von leostring »

danke für den positiven bericht. eine bessere begründung für das tragen von strings gibt es wohl kaum. man(n) sollte immer darauf achten, welchen string man(n) wann wo und wie in der öffentlichkeit trägt. wenn es ein blickdichter string ist, wo die genitalien voll bedeckt sind dürfte es eigentlich kein problem sein strings in der öffentlichkeit zu tragen.
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Ro72
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Re: Stringtragen als Self-Care & Körperbewusstsein – wie geht’s euch damit?

Beitrag von Ro72 »

Hi zusammen,
@leostring: Vielen Dank, absolut berechtigter Tipp, den ich nie mißachten würde. Beim Joggen hatte ich einen auch schweißnaß nicht transparenten String an, allerdings beim zweiten Mal einen Badestring von Boythor, bei dem ich nicht weiß, ob ich ihn im Freibad mit viel Publikum auch tragen würde, da er wirklich nur die Genitalien verdeckt bzw. einschließt, das auch sehr sicher und fast schon restriktiv, aber dann auch viel vom bei mir rasierten Schambereich zeigt. Das wäre alles aus meiner Sicht noch vollkommen legal, aber ob es für viel Publikum im Freibad wirklich taugt, da ist mir unwohl, und deshalb mache ich das nicht. Dasselbe gilt übrigens für einen recht alten, neongelben Olaf Benz Badestring, sogar noch mit Band, der aber an meiner Beule vorn seitlich zum Schambereich nicht oder nicht mehr ordentlich abschließt, des gefällt mir für öffentliche Auftritte im Frei- oder Hallenbad auch nicht. Aber für das Joggen im Wald war der Boythor String wirklich sehr angenehm zu tragen, durch die restriktive Spannung auf der Beule vorn hat es auch nicht zu sehr gewackelt, sondern war jederzeit gut verpackt. Ich hoffe nur, daß wenn mal ein Mountain-Biker an mir verbeidüst, wenn ich im Boythor unterwegs bin, er nicht vor lauter Hingucken einen Unfall baut... :D
Aber zurück zum Thema Self-Care und Körperbewusstsein, da gibt es noch ein paar Dinge, die ich gerne noch anfügen möchte zu dem, was ich geschrieben habe. Ein Aspekt ist ja das "Endlich das tun, was man will, sich nicht mehr zwingen, sich an Vorgaben anderer zu halten, und dabei nichts Illegales zu tun". Das hat für mich einen erheblichen Schub an Selbstachtung, Selbstrespekt und auch Selbstbewußtsein ausgelöst. Und dieser Befreiungsschlag hat Wellen bei mir gezogen, auch in andere Bereiche hinein, familiär und beruflich beispielsweise. Ich habe dadurch erlebt, wie es sich anfühlt, sich mehr um seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu kümmern, diesen nachzukommen und sie wirklich zu befriedigen, anstatt Ersatz dafür zu suchen oder suchen zu müssen. Beruflich hat sich das auch dadurch ergeben, daß mich Kollegen schon im Badestring gesehen haben, und der weitere Umgang miteinander gleich gut geblieben ist, aber mein Auftritt durchaus selbstbewußter wurde. Einfach weil es kein Geheimnis mehr für mich war, das ich irgendwie verbergen hätte müssen, sondern dazu stehen darf, dabei aber trotzdem dieselbe Leistung zeige, vielleicht sogar eine bessere, da mich nichts mehr belastet.
Was ich insbesondere im familiären Umfeld bei meiner Frau und meinen Kindern erlebe, ist unbedingte Annahme. Und das hat ebenfalls eine durchschlagende Konsequenz für mich: Ich wurde deutlich entspannter gegenüber allen direkten Familienmitgliedern, da ich mich in legalen Rahmen und mit deren Unterstützung voll ausleben konnte. Der dadurch entstandene Gewinn von Gelassenheit meinerseits, eben dem Fehlen des Zwangs, mich für irgendein fremdbestimmtes Ziel oder Verbot verbiegen zu müssen, ist einfach weggefallen, hat aber einen enormen Effekt erzeugt, der eben in sehr viele andere Bereiche ausgestrahlt hat, in denen ich jetzt auch viel entspannter unterwegs sein kann.
Es hat für mich ein Erleben ausgelöst in dem Sinne: Wenn ich mich nicht mehr so vorkomme, daß ich meine Bedürfnisse zugunsten anderer unterdrücken muß oder fremdbestimmten Vorschriften folgen muß, muß ich das auch nicht mehr dadurch kompensieren, daß ich quasi als Kompensation die Bedürfnisse anderer unterdrücken und behindern muß, sondern daß ich eher entspannt zulassen kann, was ich mir ja auch für meine Bedürfnisse zulasse.
Für mich gilt das insbesondere deshalb mit einer großen Bedeutung, da ich meine heimliche Vorliebe für das String-Tragen in meiner Jugend entwickelt habe, in der auch durch restriktive Erziehung weitere, wesentliche Bedürfnisse unterdrückt wurden und eigentlich natürliche Entwicklungen nicht stattfinden durften, auch wenn ich darauf nicht näher eingehen will. Wegen der zeitlichen Nähe sind diese Erlebnisse allerdings miteinander verbunden bei mir. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, daß die Befreiung beim Thema String und Badestring auch in einer Öffentlichkeit tragen und das genießen eben auch ganz andere Felder heilsam berührt.
Das hat auch teilweise ein sehr intensives Erleben. Vorgestern war ich zur Mittagspause im Badestring (Manstore Beach Tower String in einer CSD-Version mit neon-Regenbogenmuster) im lokalen Freibad unterwegs, ohne Familie, es war sehr schlecht besucht, es war schön sonnig und warm, ich konnte meinen Schatten am Beckenboden sehen, wie ich meine Bahnen geschwommen bin, dabei immer im Bewusstsein, durch das Badestring-Tragen das zu tun, was ich immer schon wollte, seit ich Strings als Kind oder junger Jugendlicher durch Fernseh-Dokus kannte bei Naturvölkern. Teilweise habe ich die 3km Brustschwimmen, die ich dort absolviert habe, als eine Art Trance erlebt, mit einem sehr tiefen Gefühl der Verbundenheit mit allen Aspekten von mir, mit einem Gefühl der Ganzheit und einer Form von heilsamen Verschmelzen, auch mit Anteilen, die ich offenbar in meiner Jugend zum Schutz abgetrennt oder vergraben hatte, und vor allem ohne irgendeine Scham, sondern mit Stolz dafür - selbst wenn noch nicht einmal Frauen im String-Bikini an diesem Tag da waren, und ich sowieso der einzige Mann bin momentan, der String in diesem Freibad trägt. Nennt mich ruhig bescheuert, aber das hätte ich in einem Badeslip oder gar in einer Badeshorts so nie erreicht, und es hat sehr starke Nachwirkungen bei mir, die sehr positiv sind, da sie insbesondere alte Wunden bei mir heilen und mich wirklich frei machen von erlebten Zwängen.
Ich weiß nicht, wie gut übertragbar meine Erfahrungen für andere sind, oder inwieweit sie überhaupt nachvollziehbar sind. Ich habe mich immer für einen "speziellen Fall" gehalten. Aber vielleicht kann auch jemand anderes von meiner Beschreibung profitieren, ich würde mich jedenfalls freuen, eine befreiende Anregung gesetzt zu haben.
Stringende Grüße,
Ro72
leostring
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Re: Stringtragen als Self-Care & Körperbewusstsein – wie geht’s euch damit?

Beitrag von leostring »

da kann ich wieder mal zustimmen. das tragen von strings hat etwas befreiendes ansich.
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